Ringvorlesung 2017

Ringvorlesung 2017: "Die Medien im Wahlkampf. Bewährungsprobe für die Vermittler in der Demokratie"

2017 wählt Deutschland drei Landesparlamente und den Bundestag. Auch bei Nachbarn in Europa stehen wichtige Wahlen an. Nach der Zitterpartie in den Niederlanden richtet sich der Blick vor allem auf Frankreich. Die Wahlen sind ein Brennglas für die kritische Rolle der Medien. Denn Wahlkämpfe sind eine Serie von Medienereignissen. In den Medien formen sich Debatten, Profile und Wahlalternativen. Sie vermitteln, um welche Inhalte und welche Personen es geht. Sie sind die Bühne, auf sich der Wahlkampf in Szene setzt und vor der sich Meinungen bilden. Sie erzeugen Aufmerksamkeit und Stimmungen, verändern Haltungen. Sie polarisieren und schaffen Kontraste – oder sie nähren Vertrauen, Nähe und Allianzen. Sie lösen Mobilisierung für und gegen etwas aus.

 

Medien prägen die Wahlentscheidung. So setzen Wahlkämpfer alles daran, Medien zu beeinflussen, zu verführen, zu bedrängen und zu steuern. Das ist im Kommunikationsmanagement der Maßstab ihrer Professionalität. Manche Medien sind nur ein Kanal, in dem die Kampagnen fließen. Doch für unabhängigen Journalismus liegt die Messlatte darin, sich nicht von Wahlkämpfern „managen“ zu lassen – weder durch Nachrichtenströme noch durch eine gute Show. Erst recht gilt dies in Zeiten von Populismus und Medienschelte, Glaubwürdigkeitsverlusten und viel Aufregung über „Fake News“.

 

Umsichtige Redaktionen warten das Wahljahr nicht ab, sie planen es. In der Ringvorlesung ist zu erfahren, welche Formate für Berichterstattung und Wahlforen 2017 zum Einsatz kommen, welchen Leitlinien Journalisten folgen und wie sie den Spagat zwischen Sachinformation und sportähnlicher Unterhaltung aushalten. Wir werfen Blicke auf die Medienkonkurrenz zwischen Fernsehen, Tages- und Magazinpresse und zwischen nationalen und regionalen, journalistischen und sozialen Medien.

 

Für Wahlkampfprofis sind die Veränderungen der Medienwelt Chance und Problem zugleich. Die Reichweite etablierter Medienstrategien nimmt rapide ab. Planungs- und Messwerkzeuge scheinen unzuverlässiger als früher. Kampagnenmacher investieren mehr denn je in alternative Kanäle, in Technik und Daten, Organisationsstärke und Mobilisierungsaktionen. Die medialen Erfolgsformeln für Wahlkampf ändern sich. Aber zu was? Über vielem schwebt die Frage: Lässt sich das Siegen lernen von Donald Trump?

 

Die Ringvorlesung wird veranstaltet vom OSI-Club, dem Alumni- und Förderverein am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität, in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin. Sie wird unterstützt vom Journalistenverband Berlin-Brandenburg sowie vom Deutschen Pressemuseum.

 

Die Vorträge finden statt vom 24. April bis 26. Juni jeweils montags von 18 Uhr c.t. im Hörsaal A des Otto-Suhr-Instituts in der Ihnestr. 21 in Berlin-Dahlem. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Überblick über ReferentInnen und Themen

24.April

Cordula Tutt: Hart und schmutzig? Was den Bundestagswahlkampf 2017 von anderen unterscheidet


8.Mai

Matthew Karnitschnig: Europas Wahlen in US-Perspektive: Das Wahljahr im Insider-Magazin Politico


15.Mai

Jörg Quoos: Neue Stärke für die Regionalpresse: Konkurrenz und Koordination im Journalismus


22.Mai

Robert Heinrich: Spitz, schnell, scharf und grün: Strategisches Kampagnenmanagement in der Wahl-Werkstatt


29.Mai

Andreas Schneider: Hinter den Kulissen von „Anne Will“ – Politik und Wahlkampf im Talk-Format


12.Juni

Prof. Dr. Oskar Niedermayer: Die Ausgangslage vor der Bundestagswahl aus Sicht der Parteien- und Wahlforschung


19.Juni

Prof. Dr. Mario Voigt: Politik als Kontaktsport: Mobilisierungstechniken auf der Straße und im Netz


26.Juni

Nicola Beer: Kampf ums Come-Back: Strategie der Freien Demokraten



26. Juni: Nicola Beer

Nicola Beer - Ringvorlesung 2017

Kampf ums Come-Back: Strategie der Freien Demokraten

 

Aus der außerparlamentarischen Opposition will die FDP 2017 zurück in den Bundestag. Hinter der langjährigen Regierungspartei liegt eine schwierige Zeit. Die Umbenennung in „Freie Demokraten“, bunte Farben, neues Logo, kreative Aktionen waren nur ein Teil der Selbsthäutung. Die Partei rang um Profil und Programm, ihre verunsicherte Mitgliedschaft und die interne Diskussionskultur mit dem Ziel, eine „Mitmachpartei“ zu werden. Zäh kämpft die FDP um Medienchancen und Raum in der öffentlichen Debatte. Eine Schlüsselposition hat Nicola Beer (*1970), seit 2013 Generalsekretärin und mitverantwortlich für Strategie und Programmatik. In Hessen ist sie FDP-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl und Landtagsabgeordnete (1999-2009 und seit 2013). Ihre vorrangigen Themen sind Bildung, Forschung, Technologie, Medien, Internet, digitale Agenda und Kultur. In der hessischen Landesregierung war sie Kultusministerin (2012-14) und Staatssekretärin für Europapolitik (2009-12). Nach der Ausbildung zur Bankkauffrau studierte Beer Jura an der Goethe-Universität Frankfurt und wurde selbständige Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Verwaltungsrecht.



24. April: Cordula Tutt

ReferentInnen OSI Ringvorlesung 2017

Hart und schmutzig? Was den Bundestagswahlkampf 2017 von anderen unterscheidet

 

Journalisten, findet WirtschaftsWoche-Autorin Cordula Tutt, müssen ihren Job neu denken. Sie müssen bisher unbekannte Kampfplätze beschreiben und eine neue Unübersichtlichkeit sortieren. Soziale Netzwerke prägen inzwischen die Sicht vieler Wähler, eine „gefühlte“ Wirklichkeit bestimmt das Handeln vieler Politiker. Die Volksvertreter werden im nächsten deutschen Parlament wohl mindestens einem halben Dutzend Parteien angehören. Tutt beobachtet im Hauptstadtbüro der WirtschaftsWoche die Bundespolitik. Zuvor arbeitete sie u.a. für die Nachrichtenagentur Reuters, das Magazin Focus und die Wochenzeitung Die Zeit. Sie gründete die Financial Times Deutschland mit und war für die Financial Times in London im Einsatz. Regelmäßig tritt sie als Gesprächspartnerin im Fernsehen auf und moderiert Veranstaltungen zu Politik und Wirtschaft. Nach dem Studium am OSI wurde die Diplom-Politologin an der Deutschen Journalistenschule in München ausgebildet.



8. Mai: Matthew Karnitschnig

Matthew Karnitschnig - Ringvorlesung 2017

Europas Wahlen in US-Perspektive: Das Wahljahr im Insider-Magazin Politico

 

Mag der Aufstieg Donald Trumps auch eine Abwendung der USA von Europa signalisieren, für Amerikas Politikelite sind Informationen über den Partnerkontinent weiter von hoher Bedeutung. Dichter als in Europa ist das Netz von US-Korrespondenten nirgendwo. Sie berichten aus Europas Hauptstädten über Zerrissenheit, Krisen und neue Impulse, die Reaktionen auf Trump und die transatlantischen Beziehungen. Matthew Karnitschnig (*1972) berichtet aus Berlin als Europa-Chefkorrespondent für das US-Magazin Politico. Digital und gedruckt Pflichtlektüre für Washington und Amerikas politische Zentren, hat sich der Newcomer seit Gründung 2007 fest in der Nische des Insider-Journalismus etabliert. Seit 2015 erscheint im Joint Venture mit Axel Springer in Brüssel eine EU-Ausgabe. Karnitschnig zeigt, wie Politico für das internationale Publikum das hiesige Wahlgeschehen erklärt und interpretiert. Er war 15 Jahre lang beim Wall Street Journal, u.a. als Berliner Bürochef. Auch für BusinessWeek und die Agentur Reuters berichtete er aus Deutschland, und er war Reporter bei der Agentur Bloomberg. Er erwarb einen BA in Geschichte am Hampden-Sydney College in Virginia und einen MS der Columbia University Journalism School in New York.



15. Mai: Jörg Quoos

Jörg Quoos - Ringvorlesung 2017

Neue Stärke für die Regionalpresse: Konkurrenz und Koordination im Journalismus

 

Bundesweite Wahlkämpfe bedingen eine nationale Medienbühne. Aber diese gehört nicht allein der überregionalen Publizistik. 2017 ist das erste große Wahljahr, in dem die neuen Zentralredaktionen führender Regionalmediengruppen wie Funke, DuMont und Madsack/RND Stärke und Reichweite ausspielen wollen. Das Bündeln journalistischer Ressourcen wird oft als Sparmodell kritisiert. Doch die Zentralisierung ermöglicht es, selbstbewusst in die Konkurrenz mit überregionalen Titeln zu treten. Ihre technisch aufgerüsteten, mit vielen Spezialisten besetzen Zentralen beliefern Dutzende Titel mit Millionen Lesern. Ein Beispiel ist die Zentralredaktion Berlin der Funke Mediengruppe. Jörg Quoos (*1963) baute sie 2015 auf und führt als Chefredakteur rund 70 Mitarbeiter. Er erläutert redaktionelle Strategien im Wahljahr und die Interaktion mit der Politik. Seine Redaktion beliefert 12 große Regionalzeitungen in fünf Bundesländern mit überregionalen Nachrichten, u.a. Berliner Morgenpost, Hamburger Abendblatt, Westdeutsche Allgemeine, Braunschweiger Zeitung, Thüringer Allgemeine. Quoos absolvierte nach Abitur und Wehrdienst im Pressestab der Luftwaffe das Volontariat bei der Rhein-Neckar-Zeitung in Heidelberg und blieb als Redakteur, bevor er 1990 zur B.Z. wechselte. Er arbeitete 1992-2013 bei der Bild-Gruppe mit Verantwortung für Politik und Wirtschaft, seit 2004 als Bild-Vizechef. 2012-13 war er Chefredakteur des Burda-Nachrichtenmagazins Focus. Quoos ist Kuratoriumsmitglied bei Reporter ohne Grenzen.



22. Mai: Robert Heinrich

Robert Heinrich - Ringvorlesung 2017

Spitz, schnell, scharf und grün: Strategisches Kampagnenmanagement in der Wahl-Werkstatt

 

Wahlkämpfe leben von Erregungskurven, Zuspitzung, Provokationen, Polarisierung und schneller, verdichteter Kommunikation. Den Wahlkampfzentralen der Parteien fällt die Aufgabe zu, diese zu initiieren, zu steuern und zu takten. Sie müssen kreativ auf neue Lagen reagieren, aber zugleich für strategische Disziplin sorgen. Robert Heinrich (*1976), Wahlkampfmanager beim Bundesvorstand von Bündnis 90|Die Grünen und einer der erfahrensten Kampagnenprofis Deutschlands, kennt die stress- und adrenalinreiche Aufgabe gut. Eng abgestimmt mit Parteiführung, Parteigliederungen und Agenturen sind täglich und stündlich kritische Entscheidungen über die Kommunikation zu treffen – über Angriff und Verteidigung, Aktionsformen, Tonlage, Bilder, Slogans und Medienkanäle, interne Organisation und Mobilisierung der Aktiven. Heinrich ist seit 2003 in der Grünen-Zentrale tätig. Zunächst war er Büroleiter der politischen Geschäftsführerin, ab 2007 Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen. Zuvor schrieb er als freier Journalist für Tagesspiegel, Berliner Morgenpost und Leipziger Volkszeitung. Er studierte Politikwissenschaft an der Universität Leipzig und am OSI.




Video Übertragung vom 22. Mai 2017 - Robert Heinrich
 

Der Wahlkampfmanager der Bündnis 90 / Die Grünen, Robert Heinrich, stellte die Arbeit eines campaign managers in den Mittelpunkt seines Vortrags. Dabei ging er auf besondere Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie spezifische Eigenheiten im deutschen Bundestagswahlkampf 2017 für die Grünen ein. Inhaltlich drehte sich die Diskussion um Positionierung sowie aktuelle Zielsetzung der Partei innerhalb des politischen Diskurses. Weiterhin wurden Social Media Aktivitäten, targetting von WählerInnen sowie aktiver Tür-zu-Tür-Wahlkampf in Zeiten von zunehmender Digitalisierung thematisiert. Das hohe Interesse an der Veranstaltung zeichnete sich durch vielfältige Fragen sowie Debatten aus, welche die zu erwartende Intensität des kommenden Wahlkampfes erahnen liesen.



29. Mai: Andreas Schneider

Andreas Schneider - Ringvorlesung 2017

Hinter den Kulissen von „Anne Will“ – Politik und Wahlkampf im Talk-Format

 

Über Mehrwert und Stellenwert politischer Talksendungen wird viel und gern gestritten. Doch das TV-Genre setzt im Wahlkampf Akzente. Talks können Themen treiben, starke Interviewmomente und Schlüssel-Szenen liefern, politische Konflikte durch Gesichter und Gespräche erlebbar machen. Das ist auch die journalistische Leistung der Redaktions- und Produktionsteams hinter den bekannten Gastgebern. Andreas Schneider (*1962) ist seit 2008 Redaktionsleiter der ARD-Sendung Anne Will. In Adlershof von der Berliner Produktionsfirma Will Media produziert, erreicht Anne Will („Politisch denken, persönlich fragen“) sonntagabends vier bis fünf Millionen Zuschauer. Schneider vermittelt Einblicke zur Auswahl und Vorbereitung der Gäste, zur Vorarbeit der Moderatorin, zu Dramaturgie und Regeln vor und hinter der Kamera sowie zum Publikums- und Medienecho. Schneider studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Sport an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und an der FU Berlin. Zunächst Reporter der Berliner Morgenpost, wechselte er 1989 ins Fernsehfach zum Sender Freies Berlin, ab 2003 Rundfunk Berlin-Brandenburg. Er stand in zahlreichen Sendungen als Moderator vor der Kamera, u.a. 2004-08 beim RBB-Bürgertalk Klipp und Klar.



12. Juni: Prof. Dr. Oskar Niedermayer

Prof. Dr. Oskar Niedermayer - Ringvorlesung 2017

Die Ausgangslage vor der Bundestagswahl aus Sicht der Parteien- und Wahlforschung

 

Fast jede Wahl bietet eine Überraschung. Das Parteiensystem ist in Bewegung. Es gibt überraschende Trends: Dem Langzeit-Trend des Mitgliederschwunds etablierter Parteien steht ein neuer Zulauf von Aktiven gegenüber. Medien- und Wahlerfolge von Populisten im In- und Ausland haben eine Gegenströmung ausgelöst. Der „Schulz-Effekt“ gab der SPD in den Umfragen unvorhersehbar neue Energie. Die Landtagswahlen werden austesten, wie weit das trägt. Ungewiss ist ebenso, ob und wie kleinere Parteien vom Unbehagen an der Großen Koalition profitieren können. Der Parteien- und Wahlforscher Oskar Niedermayer (*1952) analysiert, wo die Parteien vor der Bundestagswahl stehen, wohin die Struktur- und Umfragedaten nach den Landtagswahlen zeigen und womit die Kandidaten persönlich punkten können. Er ist Professor für Politische Wissenschaft am OSI und Direktor des Otto-Stammer-Zentrums für Empirische Politische Soziologie. Er studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaften an der Universität Mannheim. Dort wurde er bei Max Kaase promoviert und habilitiert. Er war Dozent an der Fakultät für Sozialwissenschaften sowie Direktor des Zentrums für Europäische Umfrageanalysen und Studien am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung. 1993 kam Niedermayer an die FU Berlin.



19. Juni: Prof. Dr. Mario Voigt

Prof. Dr. Mario Voigt - Ringvorlesung 2017

Politik als Kontaktsport: Mobilisierungstechniken auf der Straße und im Netz

 

Das digitale Campaigning hat seine eigenen Innovationszyklen, die auch intern die Organisationslogik politischer Kampagnen verändern. Wahlkampf muss dem Tempo technischer und gesellschaftlicher Veränderungen folgen, um die vielfältigen Optionen in strategische Ressourcen zu verwandeln. Das gilt besonders für die Mobilisierung der Parteibasis. Mario Voigt, im Bundestagswahlkampf 2017 für die CDU Strategieberater für Mobilisierung, zeigt den Anspruch ans Politikmanagement: Big Data und digitale Werkzeuge müssen mit analoger Ansprache, Organisation und Aktionen verbunden werden. Voigt (*1977) ist Professor für Digitale Transformation und Politik an der Quadriga Hochschule Berlin. Er studierte Politik, Recht und Geschichte in Jena, Bonn und der University of Virginia. An der Universität Chemnitz wurde er mit einer Dissertation zum US-Präsidentschaftswahlkampf promoviert. 2005 war er Strategieberater der Leadagentur McCann-Erickson in Angela Merkels Bundestagskampagne. Seitdem engagiert er sich von der lokalen bis zur internationalen Ebene in den Themen Mobilisierung und Digitales Campaigning und hat dazu in über 25 Ländern gesprochen. Voigt hat drei Bücher über politische Kampagnen und Kommunikation mit veröffentlicht. Seit 2009 wurde Voigt zweimal als Abgeordneter im Wahlkreis 36 (Saale-Holzland II) direkt in den Thüringer Landtag gewählt und ist Sprecher der CDU-Fraktion für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.



Moderator und Koordinator: Marco Althaus



Marco Althaus (*1971) ist Vertretungsprofessor für VWL/Internationale Wirtschaftspolitik an der Technischen Hochschule Wildau bei Berlin. Zuvor war er dort Professor für Sozialwissenschaften. Nach dem OSI-Diplom und dem M.A. in Politikmanagement der George Washington University in Washington promovierte er an der Universität Göttingen über Wahlkampfberater in den USA. Auf den Wehrdienst im Presse- und Informationsstab des Verteidigungsministeriums in Bonn folgte das Volontariat bei der FAZ in Frankfurt. Er war in Hannover Landespolitik-Redakteur der Neuen Presse und Sprecher des Niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums, in Berlin Sprecher der SPD-Medienholding DDVG und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Public Affairs.


Letzte Aktualisierung 13.03.2017 von cleifke_admin
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