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Ringvorlesung 2008

"Medien/Demokratie - Politik und Journalismus in Berlin"

Folgende Vorträge haben stattgefunden:


28. April 2008: Peter Frey (Leiter ZDF-Hauptstadtstudio)

Vortragstitel
Beschleunigung, Vertiefung, Vereinzelung - Medien und Demokratie im Zeitalter der Digitalisierung

Lebenslauf
Geboren am 4. August 1957 in Bingen am Rhein. 1978 bis 1986 Studium der Politikwissenschaft, Pädagogik und Spanischen Philologie in Mainz und Madrid (Stipendiat des spanischen Außenministeriums); Promotion 1978 bis 1983; Redakteur, Reporter und Moderator beim Hörfunk des Südwestfunks in Baden-Baden und Mainz sowie bei der Frankfurter Rundschau; seit 1983 beim ZDF Redakteur und Reporter des "heute-journal", Berichte aus Mexiko, Nicaragua, Polen und Spanien; 1988 bis 1990 Persönlicher Referent des ZDF-Chefredakteurs Klaus Bresser; 1991 bis 1992 Korrespondent und stellvertretender Leiter des ZDF-Studios Washington, Berichterstattung über den Golfkrieg; 1992 bis 1998 Leitung und Moderation der ZDF-Redaktion "morgenmagazin"; 1998 bis 2001 Leiter der ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik, Moderation des "auslandsjournals" sowie zahlreicher ZDF-Spezial-Sendungen unter anderem zum Kosovo-Krieg; seit September 2001 Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios Berlin.

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5. Mai 2008: Ralf Schuler (Ressortleiter Politik MAZ)

Vortragstitel
Berlin - der Blick von außen. Bundespolitische Berichterstattung in Regionalzeitungen.


Lebenslauf
Geboren 1965 in Berlin, nach dem Abitur zunächst Ausbildung zum Mechaniker für Metallbearbeitung, 1985 erst Volontär und anschließend Redakteur bei der Tageszeitung „Neue Zeit“. 1989 Beginn des Fernstudiums der Literatur- und Kulturwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität, vier Jahre später Theodor-Wolff-Preisträger. Anschließend freier Journalist für verschiedene Zeitungen. 1995 wurde Ralf Schuler Redakteur bei der Welt, ein Jahr später stellvertretender Ressortleiter Berlin der „WELT“. Seit 1998 ist er Politikchef der „Märkische Allgemeinen“, seit 2000 zusätzlich mit der Verantwortung für „Spezial“-Beilagen und Vermischtes.

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19. Mai 2008: Richard Meng (Sprecher Berliner Senat)

Vortragstitel
Hinterfragen, verkaufen, berichten: Die alltäglichen Zielkonflikte zwischen politischer Kommunikation und politischem Journalismus


Lebenslauf
Geboren am 18. Juni 1954 in Gelnhausen (Hessen). Schulzeit bis zum Abitur in Büdingen (Hessen). Ab 1972 Studium in Gießen, Hauptfachabschlüsse in Mathematik, Politikwissenschaft und Soziologie; Prüfungsnebenfächer: Pädagogik, medizinische Psychologie. Ab 1980 neben dem Studium freier Journalist, regionale und bildungspolitische Berichterstattung für Zeitungen und Fachmagazine. 1980 bis 1982 Lehramtsreferendariat an Gymnasien in Friedberg (Hessen). 1984 sozialwissenschaftliche Promotion in Gießen. Ab 1984 Redakteursanstellung bei der Frankfurter Rundschau. Stationen bei der „FR“: bis 1986 Hessenreporter, bis 1988 Seite-3-Redaktion, bis 1996 landespolitischer Korrespondent in Wiesbaden, seitdem bundespolitischer Korrespondent mit Leitungsaufgaben in Bonn und danach ab 1999 in Berlin, ab 2006 stellvertretender Chefredakteur und Leiter der Berliner Redaktion. In den 80er Jahren Seminarleitungen in der Erwachsenenbildung der Friedrich-Ebert-Stiftung, 1989 Lehraufträge zu Fragen der Theorie und Praxis des politischen Journalismus an der Uni Marburg, ab 2006 Journalistenschule Köln, seit Wintersemester 2006/2007 FU Berlin. Regelmäßig Fachveröffentlichungen zu Fragen des Parteiensystems und der Mediengesellschaft; mehrere Bücher, zuletzt: „Der Medienkanzler – was bleibt vom System Schröder“ und „Merkelland – wohin führt die Kanzlerin?“. Seit Dezember 2007 Staatssekretär und Sprecher des Senats von Berlin.

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26. Mai 2008: Ernst Elitz (Intendant Deutschlandradio)

Vortragstitel
Deutschlandfunk - Der Nationale Hörfunk als Agendasetter: Auftrag, Inhalt, Publikum


Lebenslauf
Ernst Elitz ist Intendant des Nationalen Hörfunks Deutschlandradio mit den Programmen Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur und Honorarprofessor für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete während des Studiums, das er mit dem M.A. der Philosophischen Fakultät abschloss, als Reporter und Redakteur bei RIAS Berlin. 1969 wechselte er als Redakteur mit dem Schwerpunkt Bildungs-, Hochschul- und Wissenschaftspolitik zum SPIEGEL nach Hamburg. Von 1974 bis 1985 arbeitete Elitz als Berlin-Korrespondent des ZDF und als Moderator und stellvertretender Leiter der Sendereihe „Kennzeichen D“. Ab 1983 war er Stellvertretender Leiter und Moderator des „heute journal“. 1985 wurde er durch den Intendanten Hans Bausch als Chefredakteur Fernsehen zum Süddeutschen Rundfunk berufen. Er moderierte dort die Sendungen „Pro & Contra“, „Weltspiegel“, „Brennpunkt“ und „Wortwechsel“. 1994 wurde er Gründungs-Intendant des Nationalen Hörfunks. Elitz ist Mitglied im Hochschulrat der Hochschule der Medien in Stuttgart und Vorsitzender des Kunstbeirates der Landesregierung Baden-Württemberg. Er hat eine Vielzahl medien- und kulturpolitischer Aufsätze in Fachzeitschriften veröffentlicht.

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2. Juni 2008: Uwe-Karsten Heye (Chefredakteur VORWÄRTS)

Vortragstitel
Vorwärts - offen und parteilich


Lebenslauf
Geboren am 31.10.1940 in Reichenberg; aufgewachsen in Danzig, Rostock, Hamburg und Mainz.1955 – 1958 Ausbildung zum Chemographen in den Graphischen Kunstanstalten Markgraf und Fischer, Mainz; 1959Gymnasium über 2. Bildungsweg; 1960-1962Volontariat bei der Mainzer Allgemeinen Zeitung; 1962-1963 Redakteur bei der Mainzer Allgemeinen Zeitung; 1963-1965 Redakteur bei United Press International in Bonn; 1965-1968 freier Korrespondent in Bonn; 1968-1973 Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Bonn; 1974-1979 Pressereferent des damaligen SPD-Vorsitzenden Willy Brandt; 1976 Eintritt in die SPD; 1979-1984 freier Fernsehautor und Journalist für ARD, ZDF und diverse Rundfunkanstalten in Bonn; 1984-1990 Redakteur für Kennzeichen D beim ZDF; 1990-1998 Staatssekretär der Niedersächsischen Landesregierung, Regierungssprecher und Leiter der Presse- und Informationsstelle der Niedersächsischen Landesregierung; 1998-2002 Staatssekretär der Bundesregierung, Regierungssprecher sowie Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung; Oktober 2002 bis April 2003 im einstweiligen Ruhestand; 2003-2005 Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in New York, USA; seit Juli 2005 freier Publizist in Potsdam; seit 2006 Chefredakteur des „vorwärts“.

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9. Juni 2008: Thomas Steg (Stellv. Sprecher Bundesregierung)

Vortragstitel
Regierungskommunikation - Politikvermittlung zwischen Information und Marketing


Lebenslauf
Geboren am 6. Mai 1960 in Braunschweig; verheiratet, zwei Kinder. 1980-1982 TU Braunschweig, Studiengang: Diplom-Psychologie; 1981-1987 Universität Hannover, Studiengang: Sozialwissenschaften, Abschluss Diplomprüfung; 1986-1987 Volontariat bei der Braunschweiger Zeitung; 1987-1988 Redakteur bei der Braunschweiger Zeitung; 1988-1991 Pressesprecher beim DGB Landesbezirk Niedersachsen/Bremen; 1991-1995 Pressesprecher des niedersächsischen Sozialministeriums; 1992 Promotion zum Dr.-Phil. an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Hannover; 1995-1998 Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion; April 1998 - Oktober 1998 Arbeitsgruppe Projektentwicklung in der niedersächsischen Staatskanzlei; 1998-2002 Stellvertretender Leiter des Kanzlerbüros im Bundeskanzleramt; Seit 2002 Stellvertretender Sprecher der Bundesregierung; Seit 2005 Stellvertretender Sprecher der Bundesregierung und stellvertretender Leiter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung.

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16. Juni 2008: Martina Krogmann (Parlam. Geschäftsführerin CDU/CSU-Bundestagsfraktion)

Vortragstitel
Politische Kommunikation im Internet: Viel Lärm um nichts?!


Lebenslauf
Geboren am 10.07.1964 in Hannover; Abitur an der Wilhelm-Raabe-Schule, Hannover; Ausbildung zur Redakteurin an der Axel-Springer-Journalistenschule, Hamburg und München; Studium der Politischen Wissenschaften und der Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der Universität degli Studi di Firenze (Italien) und am Kalamazoo College, Michigan (USA); Promotionsstipendiatin der Volkswagen-Stiftung an der Arbeitsstelle „Transatlantische Außen- und Sicherheitspolitik“ der Freien Universität Berlin; Forschungsassistentin am Center for International and Security Studies (CISSM), University of Maryland, USA; Political-Economic Specialist, Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika, Hamburg; MdB seit 1998; von 2002 bis 2005 Internetbeauftragte und Sprecherin für Neue Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; seit 2005 Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; stellvertretende Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen.

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23. Juni 2008: Bascha Mika (Chefredakteurin taz)

Vortragstitel
Eine muss es sagen - Die Rolle der taz für die politische Kommunikation


Lebenslauf
Geboren 1954 in einem schlesischen Dorf in Polen und als Kind in die BRD übergesiedelt, beginnt Bascha Mika das Studium der Germanistik, Philosophie und Ethnologie und arbeitet bereits seit Studienzeiten als freie Journalistin. Ab 1988 ist sie Reporterin bei der taz, im Juni 1998 wird sie Chefredakteurin der taz in Berlin. Seither hat sie diverse Buchbeiträge veröffentlicht, unter anderem das Buch „Alice Schwarzer – eine kritische Biographie“. Außerdem ist sie Medienrätin für Berlin-Brandenburg, sitzt im Aufsichtsrat der electronic media school (ems) in Potsdam-Babelsberg und ist Jurymitglied für den Theodor Wolff Preis. Seit 2007 lehrt Bascha Mika auch als Honorarprofessorin (Kulturjournalismus) an der Universität der Künste, Berlin.

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30. Juni 2008: Renate Künast (Fraktionsvorsitz. Bündnis 90/Die Grünen im Btag)

Vortragstitel
Inhalt oder Zuspitzung? Politische Kommunikation in der Opposition


Lebenslauf
Renate Künast wurde am 15. Dezember 1955 in Recklinghausen/NRW geboren. Sie studierte Sozialarbeit an der Fachhochschule in Düsseldorf. Von 1977 bis 1979 arbeitete sie als Sozialarbeiterin in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel, speziell mit Drogenabhängigen. Später studierte sie Jura und schloss das Studium 1985 mit dem zweiten Staatsexamen ab. Sie ist Rechtsanwältin. Der Westberliner Alternativen Liste trat sie 1979 bei und hat seitdem in verschiedenen Funktionen für die Partei gearbeitet. Während der rot/grünen Koalition in Berlin in den Jahren 1989/90 war sie Fraktionsvorsitzende. Nach dem Ende des rot/grünen Senats arbeitete sie weiter als Abgeordnete in der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, bis 1993 und 1998 bis 2000 als deren Vorsitzende, dazwischen als rechtspolitische Sprecherin. Renate Künast war von Juni 2000 bis März 2001 Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Sie war von Januar 2001 bis zum 4. Oktober 2005 Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Seit dem 18. Oktober 2005 ist sie Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

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7. Juli 2008: Ulrich Sarcinelli (Professor Uni Koblenz/Landau)

Vortragstitel
Politik als Theater: Nicht nur, aber auch.


Lebenslauf
Geboren 1946, Lehramtstudium und Schuldienst 1966-1975 (Unterbrechung durch 2-jähr. Wehrdienst), anschließend Zweitstudium (parallel zum Beruf) an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz: Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie, Pädagogik. M.A.-Abschluss 1977, Dr. phil 1979. Von 1975-1984 Wiss. Mitarbeiter an der EWH Rheinland-Pfalz, Abt. Koblenz, 1984 Habilitation in Politikwissenschaft im Schnittfeld von Politik und Kommunikation mit dem Thema: „Symbolische Politik“. Von 1988-1995 Professor für Politikwissenschaft an der PH Kiel und an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seit WS 1995/96 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, Abt. Landau. 2002 hatte Sarcinelli eine Gastprofessur am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung an der Universität Zürich. Er hat eine Vielzahl von Büchern und Aufsätzen in Fachzeitschriften veröffentlicht, unter anderem "Politische Kommunikation in Deutschland. Zur Politikvermittlung im demokratischen System" und "Politikvermittlung und Demokratie in der Mediengesellschaft".
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14. Juli 2008: Robert von Rimscha (Sprecher der FDP)

Vortragstitel
Ein schwieriger Dauerspagat: Die Partei in die Presse und die Presse zur Partei bringen


Lebenslauf
Robert von Rimscha ist Sprecher der FDP. Vor der Übernahme dieser Aufgabe im August 2004 leitete er die Parlamentsredaktion der Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel". Von 1996 bis 2000 war er Amerika-Korrespondent, zuvor stellvertretender Politik- und Nachrichtenchef. Robert von Rimscha hat in Freiburg und Boston studiert (MA, Amerikanistik) und in Pretoria an der University of South Africa unterrichtet, anschließend Graduiertenkolleg am Kennedy-Institut der FU Berlin. Er ist der Autor von acht Büchern über aktuelle internationale Fragen, zuletzt von Familien-Biographien der Bushs und der Kennedys. Geschrieben hat er u.a. für die Meinungsseiten von International Herald Tribune und Los Angeles Times. 2003 wurde er mit dem Arthur-F.-Burns-Preis für herausragende Kommentierung transatlantischer Fragen ausgezeichnet.
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Letzte Aktualisierung 31.03.2008 von rfsp

NEU: Das Buch zur Ringvorlesung Medien/Demokratie


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