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Abschlussarbeiten 2003-2017

LorBär 2017 für die zwei besten Abschlussarbeiten

Erstmalig wurde zweimal der LörBär verliehen.

 

Die PreisträgerInnen 2017 sind: 

1. Claudia Zink: Sprachbildung als Grundlage politischer Mündigkeit (Masterarbeit im Lehramtsmasterstudiengang)

 

2. Lukas Blasius: Preferences, Parliaments and the Politicization of EU Law Non-Compliance with EU Directives as a Function of Inter-Institutional and Multi-Level Conflict

 

Die Laudatio hielt Dr. Sabine von Oppeln.

 

 



LorBär 2015 für beste Abschlussarbeit Ilhan Turan

Ilhan Turan

Der LorBär prämiert im Wechsel jährlich die beste Lehre bzw. die beste Abschlussarbeit. Der LorBär 2015 für die beste Abschlussarbeit geht an Ilhan Turan. Der Titel seiner Abschlussarbeit: "Säkularisierung und Legitimität humaner Selbstbehauptung. H. Blumenbergs anthropologische Apologie der Neuzeit aus der Kritik der Heideggerschen Seinsgeschichte". Die Laudatio am 10. Juli 2015 hielt Prof. Dr. Gerhard Göhler.

zur Laudatio


LorBär 2013 für herausragende Abschlussarbeit geht an Astrid Lärm

Astrid Lärm, Gewinnerin des LorBär 2013

Astrid Lärm

Im Rahmen der OSI-Abschlussfeier am 12. Juli 2013 wurde der LorBär für die beste Abschlussarbeit bereits zum sechsten Mal verliehen. Gewinnerin ist Astrid Lärm mit ihrer Arbeit über "Subjektivierungsprozesse im 'War on Terror‘. Eine Analyse von Gefangenschaft und Folter im US-Militärgefängnis Guantanamo".


Laudation auf Astrid Lärm von Prof. Ulrich K. Preuß



LorBär 2011 für herausragende Abschlussarbeit an Sebastian Draeger verliehen

Auf der OSI-Abschlussfeier am 8. Juli 2011 wurde der LorBär für die herausragende Abschlussarbeit verliehen. Gewinner ist Sebastian Draeger mit seiner Diplomarbeit <"Narco-Guerilla" gleich "Narco-Jihad"? Über den Einfluss der ökonomischen Grundlage auf die Handlungsratio von FARC und Taliban.>


Eingereicht hatte er seine Arbeit bei PD Dr. Salua Nour und Sebastian Lamm. Er untersucht, ob und inwiefern sich die Handlungsratio dieser Gruppierungen von einer vor allem politischen zu einer primär ökonomischen Bewegung verändert, da sie sich zunehmend aus dem Drogenanbau finanzieren.

 

Insgesamt sieht die Jury in der Diplomarbeit von Sebastian Draeger geradezu das Muster einer gelungenen Abschlussarbeit im Fach Politikwissenschaft. Zur Begründung der Jury sagte Prof. Gerhard Göhler: "Die Fragestellung ist hoch aktuell und wird doch im besten Sinne akademisch behandelt. Die Untersuchung erfolgt systematisch, theoretisch geleitet und methodisch hoch reflektiert, aber sie ist alles andere als trocken und bestens lesbar."

 

 

 

Lobende Erwähnung für Christine Rollin und Tilman Vogt

 

Die beiden nächstplatzierten Arbeiten wurden von Christine Rollin und Tilman Vogt verfasst. Die Jury hat diese beiden Arbeiten lobend erwähnt und bedauert, nur eine Auszeichnung vergeben zu können.

 

Rollin untersucht in ihrer englischsprachigen Diplomarbeit die Wirkungsweise von "transitional justice", also die juristische und politische Bewältigung von Systemübergängen innerhalb autoritärer Herrschaftsformen am Beispiel Marokkos. Vogt stellt unter dem Titel "Gesellschaft als Betrieb" die Verwandtschaft der Gesellschafts- und Staatskonzeption bei Max Weber und der Kritischen Theorie heraus.

 

Die diesjährige Auswahljury bilden Prof. Dr. Gerhard Göhler, emeritierter OSI-Professor für Politische Theorie, Dr. Gregor Walter-Drop, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Sonderforschungsbereichs 700 "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit", und Henriette Litta vom OSI-Club.

 

Die bisherigen preisgekrönten Arbeiten schlagen einen thematischen Bogen vom Konzept der humanitären Intervention, der Menschenrechtssituation in Ostasien, über die Ernährungsratschläge von Renate Künast zu dem Problem von Jugendbanden im Bürgerkriegsgebiet von Timor Leste.



Der vierte LorBär 2009 für eine herausragende Diplomarbeit am OSI geht an Ruth Streicher

Den mit 1000 Euro dotierten LorBär 2009 erhält Ruth Streicher für ihre Arbeit:"The Construction of Masculinities and Violence: Youth Gangs in Dili, East Timor". Die Arbeit wurde bei Prof. Dr. Cilja Harders und - als Zweitgutachter - Prof. Dr. Sven Chojnacki geschrieben.

 

Die Verleihung des vom OSI-Club ausgelobten Preises erfolgte am Freitag, dem 17.7.09 im Rahmen der Abschlussfeier des Otto-Suhr-Instituts.

 

Streicher ist seit April zurück aus Phnom Penh (Kambodscha), wo sie nach dem Diplom sieben Monate lang als Mutterschaftsvertretung der Leiterin des dortigen Büros der Heinrich-Böll-Stiftung gearbeitet hat.

 

Anschließend hat sie für die Böll-Stiftungszentrale einen Workshop zum Thema Gender und Genderarbeit für Mitarbeiterinnen der Asienbüros geplant und organisiert. Im Oktober startet sie ihre Doktorarbeit an der Graduate School for Muslim Cultures and Societies (http://www.bgsmcs.fu-berlin.de) der FU.

 

Für den LorBär konnten die Dozenten des OSIs Abschlussarbeiten der Jahre 2007 bis 2009 nominieren, die mit mindestens 1,3 bewertet waren. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen - im Wechsel mit dem LorBär für herausragende Lehre. Bisher sind alle (vier) ausgezeichneten Abschlussarbeiten von Frauen geschrieben worden, während die LorBären für herausragende Lehre dreimal an männliche Dozenten gingen.

 

Auch die beiden nächstplatzierten Arbeiten wurden von Frauen geschrieben: Sarah Riese (Power Sharing after Conflict. A Qualitative Comparative Analysis of the Conditions for Success) und Anne Goldenbogen (Antisemitische Einstellungen bei muslimisch geprägten Jugendlichen in Berlin).

 

Die Laudatio auf Frau Streicher wurde für die dreiköpfige Jury von Dr. Gregor Walter gehalten, der im letzten Jahr selbst den LorBär für herausragende Lehre erhalten hatte.



Lorbär für beste Abschlussarbeit 2007

Henriette Litta und Felissa Mühlich

Felissa Mühlich hat den alle zwei Jahre vom OSI-Club ausgelobten LorBär für eine herausragende Diplomarbeit erhalten.

Ist Übergewicht ein Politikum? Die frühere Bundesministerin Renate Künast hat wesentlich zur Politisierung von Ernährung und Übergewicht beigetragen. Staatliches Handeln gegen schlechte Ernährung wurde zu ihrem Mantra. Ist Renate Künast damit zu weit gegangen? Hat sie nicht eine reine Privatangelegenheit, unsere Essgewohnheiten, ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt und stigmatisiert? Was steht eigentlich für uns als Bürger einer liberalen Gesellschaft auf dem Spiel wenn in unsere Privatsphäre derart eingegriffen wird?

Diese Fragen beschäftigen Felissa Mühlich. Mit Hilfe der politischen Philosophie beleuchtet sie anhand dieses konkreten Problems eine der wichtigsten Kernfragen unserer Gesellschaft: Was ist privat und was ist öffentlich? Die Autorin entwickelt Kriterien, ob und wann Übergewicht ein Politikum sein sollte. Diese Kriterien fußen auf 3 Thesen. Erstens, hängt es von der Verwendung des Begriffs Privatheit ab, ob ein Eingriff in die Privatsphäre vorliegt und ob er problematisch ist. Zweitens, kommt es auf die Art und den Charakter der Eingriffe an. Drittens ist entscheidend, wie die Eingriffe in die Privatsphäre gerechtfertigt sind. Diese Thesen untermauert und füllt Felissa Mühlich mit einer Diskussion liberaler und kommunitaristischer Freiheitstheorien.


Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Ernährung bei weitem nicht privat ist und sein soll, aber auch nicht gänzlich in die Öffentlichkeit gehört. Die entwickelten Kriterien geben äußerst hilfreiche Anhaltspunkte, wann und unter welchen Bedingungen Essgewohnheiten ein Politikum sein sollten.


Die Arbeit wurde von Prof. Bernd Ladwig, Juniorprofessor für moderne politische Theorie am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität, betreut.

Felissa Mühlich hat für ihren Abschluss fast 10 Jahre gebraucht. Sie hat zwischendurch ein Kind bekommen und ist zeitweilig ins Ausland gegangen. Die typischen OSI-Themen - Menschenrechte, Krieg und Frieden, Platon und Habermas – hat sie versucht zu vermeiden.

Der LorBär wird in Form eines bunten Bärchens - verbunden mit einem 1.000 € - Scheck - übergeben.

Die Jury für den LorBär 2007 bestand aus Dipl.-Pol. Henriette Litta, Dipl.-Pol. Oliver Mietzsch und Prof. Ulrich K. Preuß. Litta ist selbst LorBär-Preisträgerin des Jahres 2005.



Und der LorBär 2005 geht an.....: Henriette Litta

Henriette Litta und ihr LorBär

Den vom OSI-Club ausgelobten und mit 1.000 € dotierten LorBär für die beste Diplomarbeit der vergangenen vier Semester am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU geht an Henriette Litta. Das hat die dreiköpfige Jury (Dr. Barbara Munske, Dr. Oliver Mietzsch, Prof. Dr. Gerhard Huber) entschieden.
Henriette Littas Arbeit "Why is there no Regional Human Rights Regime in East Asia? Analyzing Asian Values, Political Systems, and Regional Cooperation" geht der Frage nach, warum es - anders als in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent - in Asien kein regionales Menschenrechtsregime gibt. Die von den herrschenden Eliten in diesem Zusammenhang allzu gerne thematisierten Asian Values überzeugen sie dabei nicht. Vielmehr führt sie das Fehlen einer institutionalisierten Kooperation im Bereich des Menschenrechtsschutzes in Ostasien auf das Versagen des UN-Systems des Menschenrechtsschutzes sowie auf den von den USA ausgerufenen "War on terror" zurück, in dessen Folge der Menschenrechtsschutz in den Hintergrund getreten sei.
Für den LorBär nominiert werden konnten Arbeiten, die mindestens mit 1,3 benotet worden waren. Der LorBär für die beste Abschlussarbeit wird alle zwei Jahre - im Wechsel mit dem undotierten LorBär für herausragende Lehre - verliehen.

Die Verleihung des LorBärs 2005 erfolgte im Rahmen der Diplomfeier am 8. Juli 2005.



LorBär für beste Abschlussarbeit 2003

Oliver Mietzsch, Arzu Hatakoy und Christian Walther

Im Rahmen der Diplomfeier verlieh der OSI-Club 2003 erstmals den mit 1.000 Euro dotierten Preis für die beste Diplomarbeit an Arzu Hatakoy für ihre Diplomarbeit mit dem Titel "Der Wandel des Konzepts der humanitären Intervention". Der Preis wurde von einer dreiköpfigen Jury zugesprochen und wird künftig alle zwei Jahre vergeben.
 


Letzte Aktualisierung 25.07.2017 von ssetzchen_admin
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