Ringvorlesung 2011

Ringvorlesung 2011 "Medien, Macht und Metropolen" erfolgreich abgeschlossen

Von April bis Juli 2011 widmete sich die öffentliche Ringvorlesung im Bereich Politk und Kommunikation dem Thema "Medien, Macht und Metropolen". Lokaler Aufhänger war die Wahl in Berlin, aber darüber hinaus diskutieren Praktiker und Wissenschaftler Entwicklungen der Großstadtpolitik und der urbanen Medienszene, der internationalen Metropolen und ihres Umlands.

Alle Vorträge werden auch dieses mal wieder in einem Buch zusammengefasst, dass vorrausichtlich Ende 2012 im Peter Lang Verlag erscheinen wird.



Überblick über Referenten und Themen

Folgende Vorträge haben stattgefunden:



18. April 2011: Rob Savelberg

„Alte Hauptstadt in neuem Land – wie kosmopolitisch ist Berlin?“

Eröffnet wird die Ringvorlesung am 18. April mit einem Grußwort von Dr. Wolf-Dieter Zumpfort, stellv. Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, die auch in diesem Jahr wieder Mitveranstalter der Ringvorlesung ist. Ihr folgt ein Vortrag von Rob Savelberg, dem Berliner Korrespondenten für die Amsterdamer Tageszeitung De Telegraaf.

Savelberg studierte German Studies und Geschichte in Berlin wie Amsterdam und wurde in Rotterdam zum Journalisten ausgebildet. Er wirft mit seinem Vortrag „Alte Hauptstadt in neuem Land – wie kosmopolitisch ist Berlin?“ aus der Sicht Amsterdams einen kritischen Blick auf Berlin.

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02. Mai 2011: Henning Banthien

"Letzte Chance Bürgerbeiteiligung? Innovation, Partizipation und Mediation in der Großstadt- und Regionalpolitik."

Henning Banthien, geschäftsführender Gesellschafter bei IFOK, der marktführenden Kommunikations- und Strategieberatung für Beteiligung, wirft am 2. Mai die Frage auf: “Letzte Chance Bürgerbeteiligung? Innovation, Partizipation und Mediation in der
Großstadt- und Regionalpolitik.“ Banthien war Mitglied im VDI-Ausschuss Innovationsnetzwerke und in wichtigen High Level Expert Groups der EU-Kommission zu diesem Thema. Als zentraler Ansprechpartner u. a. für die Bereiche Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsmanagement hält Banthien Vorträge und Lehrveranstaltungen an der Hertie School for Governance, aber auch im Ausland.

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9. Mai 2011: Dr. Harald Mieg (Georg-Simmel-Zentrum)

"Labore der Moderne – Schaltstellen der Globalisierung: Was Metropolen ausmacht"

Der Geschäftsführende Direktor des Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Harald A. Mieg, wird am 9. Mai einen Vortrag mit dem Titel "Labore der Moderne – Schaltstellen der Globalisierung: Was Metropolen ausmacht" halten. Nach dem Studium der Psychologie, Philosophie und Mathematik in München, Paris, Wien sowie Mannheim, wo er promovierte, arbeitete Mieg als Assistenzprofessor an der ETH Zürich und habilitierte sich schließlich in Umweltsozialwissenschaften. Seit 2004 ist er Stiftungsgastprofessor für Metropolen- und Innovationsforschung am Geographischen Institut der HU Berlin.

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16. Mai 2011: Dr. Marius Schneider (Berliner Morgenpost)

"Aus Berlin für Berlin: Strategien des Lokaljournalismus in der Metropole"

Dr. Marius Schneider ist Mitglied der Chefredaktion der Berliner Morgenpost und sprang am 16. Mai kurzfristig für Carsten Erdmann zum Thema „Aus Berlin für Berlin: Strategien des Lokaljournalismus in der Metropole“ ein. Schneider studierte Politikwissenschaft, neuere deutsche Literatur und VWL an der LMU München sowie der Columbia-University. Er war Unternehmensberater und im Management des Axel-Springer-Verlags in Hamburg tätig, bevor er geschäftsführender Redakteur beim Hamburger Abendblatt wurde und schließlich in die Chefredaktion der Berliner Morgenpost wechselte.

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23. Mai 2011: Jimmy Schulz (MdB)

"Europas Metropolen im globalen Wettbewerb: Großstädte und EU-Politik"

Jimmy Schulz, Jahrgang 1968, ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist Mitglied im Innenausschuss, Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, Obmann der FDP-Fraktion in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ und im Unterausschuss Neue Medien, aber auch Kommunalpolitiker: Kreisrat im Kreistag München-Land sowie dritter Bürgermeister der Gemeinde Hohenbrunn. Er hat an der Hochschule für Politik München studiert und ist Diplom-Politologe. Als Unternehmer hat er seit 1995 die IT-Firma CyberSolutions aufgebaut.

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30. Mai 2011: Maria Seifert (Journalistin)

"Wiener Schmäh, Pariser Charme, Berliner Schnauze – große Politik und kleine Stories im TV-Journalismus"

Fortgesetzt wird die RV am 30. Mai durch Maria Seifert, Berlin Korrespondentin für den Österreichischen Rundfunk (ORF). Seifert widmet sich in ihrem Vortrag "Wiener Schmäh, Pariser Charme, Berliner Schnauze – große Politik und kleine Stories im TV-Journalismus" den Eigenheiten dieser drei Metropolen. Seifert studierte Vergleichende Literaturwissenschaften und Französisch in Wien, Angers und Paris. Seit 2000 arbeitet sie beim ORF als Regieassistentin, Redakteurin und Moderatorin. Von 2007 bis 2009 war sie ORF-Korrespondentin in Paris und arbeitet seit 2010 in Berlin.

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6. Juni 2011: Dr. Michael Naumann

"Hamburg, Berlin, New York. Als Journalist und Verleger in drei Medien-Metropolen"

Seine Erfahrung als Journalist und Verleger in den Medien-Metropolen Hamburg, Berlin und New York wird am 6. Juni Dr. Michael Naumann mit den Zuhörern teilen. Der Chefredakteur des Monatsmagazins Cicero studierte Politik, Geschichte und Philosophie in Marburg, München und Oxford, promovierte 1969 und habilitierte 1984. Ab 1998 war er der erste Staatsminister für Kultur und Medien, bis er dann 2001 zum Herausgeber und Chefredakteur der Zeit wurde. Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2008 war Naumann Spitzenkandidat der Hamburger SPD, unterlag jedoch dem Ersten Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und kehrte als Herausgeber zur Zeit zurück. 2010 wechselte Naumann zu Cicero.

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20. Juni 2011: Prof. Dr. Margit Mayer (FU Berlin)

"Crisis City: Die Krise der amerikanischen Stadt"

"Crisis City: Die Krise der amerikanischen Stadt" lautet der von Prof. Dr. Margit Mayer benannte Titel für den 20. Juni. Mayer, die seit 1990 Professorin für Politikwissenschaft am JFK-Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin ist, promovierte und habilitierte an der Goethe-Universität Frankfurt/Main und hatte Gastprofessuren in Berkeley, Santa Cruz, Ottawa, New York aber auch in Paris. In der Forschung hat sie sich u.a. mit lokaler Beschäftigungspolitik in Berlin und Los Angeles, mit Kommunalpolitik in Europa und in den USA sowie mit urbanen sozialen Bewegungen auseinander gesetzt.

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27. Juni 2011: Renate Künast (MdB)

"Eine Stadt für alle! Strategien für die Metropole Berlin"

Am 27. Juni wird Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen seit 2005 und Spitzenkandidatin für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011, Gastrednerin sein. Künast studierte Sozialarbeit in Düsseldorf, später Jura an der FU Berlin. Zunächst als Sozialarbeiterin tätig, arbeitete die Rechtsanwältin schließlich in verschiedenen Funktionen für die Partei. Während der rot-grünen Koalition in Berlin 1989/90 war sie Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, hatte 2000/01 das Amt der Bundesvorsitzenden inne und ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2001 bis 2005 war sie Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

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4. Juli 2011: Peter Kurth (BDE)

"Wirtschaft und Öffentlichkeit in der Metropole"
Über "Wirtschaft und Öffentlichkeit in der Metropole" spricht Peter Kurth am 4. Juli. Er ist Präsident des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE); zuvor war der Manager im Vorstand der Alba-Gruppe tätig. Als CDU-Politiker wurde er 1994 Staatssekretär beim Senator für Finanzen Berlins, 1999 selbst Finanzsenator (bis zum Ende der Großen Koalition 2001). 2001 wurde er Mitglied des Abgeordnetenhauses. 2009 kehrte der gebürtige Siegburger vorübergehend ins Rheinland zurück – als Oberbürgermeisterkandidat in Köln, der aber dem gemeinsamen Kandidaten von Rot/Grün unterlag. Kurth studierte Jura in Bonn und Freiburg, absolvierte sein Refendariat in Berlin. Er war Trainee bei der Deutschen Bank und arbeitete später bei der Kreditbank.

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11. Juli 2011: Christoph Meyer (MdA)

"Arm war und ist nicht sexy! Chancengerechtigkeit, Veränderung und Wettbewerb als Leitbilder für eine wachsende Metropole"
Den Abschluss der diesjährigen RV bildet am 11. Juli der Vortrag von Christoph Meyer, dem Vorsitzenden der Berliner FDP und der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Bürgermeister Wowereits Aussage "Berlin ist arm, aber sexy" kontert der Finanzpolitiker mit: "Arm war und ist nicht sexy! Chancengerechtigkeit, Veränderung und Wettbewerb als Leitbilder für eine wachsende Metropole". Meyer, gelernter Bankkaufmann, studierte an der FU und der Viadrina Jura und ist Rechtsanwalt. 2002 zog er ins Abgeordnetenhaus ein. 2011 ist er Spitzenkandidat seiner Partei.

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Letzte Aktualisierung 13.10.2015 von pkoch_admin

Das Buch zur Ringvorlesung

Medien, Macht und Metropolen



 



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