Ringvorlesung 2007

"Markt, Macht und Medien. Reflexionen zur Praxis der vierten Gewalt"

Folgende Vorträge haben stattgefunden:


25. April 2007: Lorenz Maroldt (Chefredakteur Der Tagesspiegel)

Lorenz Maroldt

Vortragstitel
Publizistische und ökonomische Perspektiven auf den Berliner Pressemarkt


Lebenslauf
Lorenz Maroldt, 44 Jahre alt, gebürtiger Kölner, hat in Berlin Politikwissenschaft studiert und 1989 sein Diplom gemacht. Ab 1990 arbeitete er als freier Autor für verschiedene Zeitungen, u.a. für die Tageszeitung (taz), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (überwiegend Sport) und das Fernsehen (diverse politische Magazine). Von 1991 bis 1994 war er bei der Redaktion Neue Zeit für die Landespolitik zuständig. Als Korrespondent in Bonn legte er später sein Hauptaugenmerk auf die Bundespolitik. Seit 1994 ist er für den Tagesspiegel tätig: Zunächst als Redakteur für Politik und die Dritte Seite, danach als Ressortleiter Berlin und als stellvertretender Chefredakteur. Seit August 2004 ist Lorenz Maroldt der Chefredakteur des Tagesspiegels.


Zusammenfassung des Vortrags


2. Mai 2007: Dagmar Engel (Chefredakteurin DW-TV)

Vortragstitel
CNN, Al Dschasira und wir - Deutsche Welle TV und ihre Konkurrenten weltweit


Lebenslauf

  • geboren 1960 in Neuenhaus/ Grafschaft Bentheim
  • Magisterstudium Germanistik/ Publizistik und Politikwissenschaft in Münster
  • 1986: TV-Redakteurin WDR-Landesstudio Münster
  • 1988: Redakteurin und Moderatorin RIAS TV
  • 1992: Redaktionsleiterin Nachrichten DW-TV
  • 1997/98 DW-TV-Korrespondentin in Wahington
  • seit 1998: Leiterin der Abteilung Nachrichten und Tagesthema, sowie stellvertretende Chefredakteurin bei DW-TV
  • seit 2002: Chefredakteurin DW-TV


Zusammenfassung des Vortrags


9. Mai 2007: Thomas Schmid (Chefredakteur, Die Welt)

Vortragstitel
Warum sich Zeitungen heute neu erfinden müssen


Lebenslauf
Geboren 1945 bei Leipzig. Studium der Germansitik, Anglistik und Politologie in Frankfurt/ M. Studentenbewegung, spätes Mitglied im Sozialisitischen Deutschen Studentenbund (SDS). Arbeit als Übersetzer und Redakteur, ab 1975 bei der Zeitschrift Autonomie. Materialien gegen die Fabrikgesellschaft. 1979-86 Lektor im Verlag Klaus Wagenbach, zuständig für Politik, Kunst- und Sozialgeschichte, Mitherausgeber des Freibeuter. Herausgeber von Sammelbänden zu politischen und sozialpolitischen Fragen. Dann freier Autor und Berater im Amt für Multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt. 1992-95 bei der Wochenpost. 1996-98 stellvertretender Chefredakteur der Hamburger Morgenpost. 1998-2000 bei der Welt, dann bei der FAZ. Seit Herbst 2001 verantwortlich für den politischen Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Seit 15. November 2006 Chefredakteur der Welt.


Zusammenfassung des Vortrags


16. Mai 2007: Ulrich Deppendorf (Chefredakteur, ARD-Hauptstadtstudio )

Vortragstitel
Die Haupstadt im Fernsehen: Was die ARD mit der Bundespolitik macht


Lebenslauf
geboren am 27. Januar 1950 in Essen
Grundschule in Essen (1956/57) und Dinslaken (1957-1960)
Gymnasium in Dinslaken (1960-1966) und Duisburg-Hamborn
Jura-Studium ander Universität Münster (1970-1976)
Volontariat beim WDR (1976-1978)
Reporter WDR-Fernsehen, Leiter Tagesschau-Redaktion WDR, Leiter Redaktionsgruppe Zeitgeschehen Aktuell WDR, Wahlmoderator ARD
1991 Zweiter Chefredakteur ARD-aktuell
1993 Erster Chefredakteur ARD-aktuell
1999 Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios und Moderator der Sendung "Bericht aus Berlin"
2002 Fernsehdirektor WDR
ab Mai 2007 Chefredakteur und Leiter des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin


Zusammenfassung des Vortrags


23. Mai 2007: Richard Hilmer (Geschäftsführer Infratest dimap)

Vortragstitel
DeutschlandTREND - Meinungsforschung zwischen Macht und Medien


Lebenslauf

  • geboren am 10. März 1952 in München
  • verheiratet, keine Kinder
  • 1974-1980 Studium der Soziologie, Psychologie und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München
  • seit 1982 Projektleiter bei Infratest Burke (München)
  • 1990 Wechsel nach Berlin und Gründung von Infratest Burke (Berlin), das seit 1997 als Infratest dimap firmiert
  • seit 1992 Geschäftsführer von Infratest Burke/ Infratest dimap
  • seit 2001 auch Geschäftsführer der TNS Infratest Sozialforschung

Zusammenfassung des Vortrags


30. Mai 2007: Gabor Steingart (Büroleiter Berlin, Der Spiegel)

Vortragstitel
Beziehungsspiele: Politik und Publizistik in der Hauptstadt


Lebenslauf

  • geboren am 14. Juni 1962 in Berlin
  • Studium der Politik und Volkswirtschaft, Abschluss 1988 an der Freien Universität Berlin
  • 1988-89 Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten in Düsseldorf
  • 1989 Reporter Wirtschaftswoche
  • 1990 Spiegel-Redakteur in Leipzig, Bonn, Berlin
  • 1995-2001 Ressortleiter Wirtschaft in Hamburg
  • seit 1. November 2001 Leiter des Spiegel-Haupstadtbüros

Zusammenfassung des Vortrags


6. Juni 2007: Hans-Ulrich Jörges (Leiter stern-Hauptstadtbüro)

Vortragstitel
Zwischenruf aus Berlin - Politik in der stern-Kolumne


Lebenslauf

  • geboren am 8. Dezember 1951 in Bad Salzungen/ Thüringen
  • 1957 Übersiedlung der Familie aus der DDR in die BRD
  • 1970 Abitur in Frankfurt/ M.
  • 1970-72 Ausbildung zum Wirtschaftsjornalisten bei der Nachrichtenagentur VWD in Frankfurt/ M.
  • 1972-77 Zivildienst, Studium der Gesellschaftswissenschaften, parallel dazu Tätigkeit als Chef vom Dienst bei VWD
  • 1977-79 stellvertretender Inlandschef in der Deutschlandzentrale der Nachrichtenagentur Reuter in Bonn
  • 1979-81 Reuter-Büroleiter in Berlin
  • 1981-85 Reuter-Korrespondent in München
  • 1985-86 Redakteur im Bonner Büro des stern
  • 1986-89 Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Düsseldorf
  • 1989-90 Leiter des Ressorts Politik beim stern
  • 1990-92 stellvertretender Chefredakteur des stern (Hamburg)
  • 1992-93 Mitglied der Entwicklungsredaktion Die Woche
  • 1993-2001 Politik-Chef Die Woche, später stellvertretender Chefredakteur
  • 2001 Chefredakteur Die Woche
  • seit Mai 2002 stellvertretender Chefredakteur des stern und Leiter des stern-Hauptstadtbüros

Zusammenfassung des Vortrags


13. Juni 2007: Michael Angele (Chefredakteur, Netzeitung)

Vortragstitel
Intelligenter Boulevard - die Onlinezeitung von morgen


Lebenslauf
Michael Angele wurde 1964 in Aarberg im Kanton Bern, Schweiz, geboren. Nach Wirtschafts-Matura und einer Woche Rekrutenschule studierte er Germanistik, Philosophie und Komparatistik in Bern und Berlin. 1999 promovierte Angele mit einer Arbeit über Verschwörungstheorien und Männerbünde in der deutschen Literatur der Zwischenkriegszeit. Erste journalistische Erfahrungen hatte er Anfang der 80er Jahre mit dem Schreiben, Herausgeben und Verkaufen von Fanzines gesammelt. Zwanzig Jahre später schrieb er über alles Mögliche auf den legendären Berliner Seiten der FAZ. Nach deren Ableben wurde er Medien-Kolumnist bei der Netzeitung ("Altpapier"). Daneben verfasste er ein Buch über die Dichter in Berlin und eins über die Melancholie in der Welt. Ende 2005 stellte ihn die Netzeitung als Redakteur im Feuilleton ein. Hier entwarf Angele u.a. das Interviewformat "39 Fragen". Seit 1. Januar bildet er mit Matthias Ehlert die Doppelspitze der Netzeitung.


Zusammenfassung des Vortrags


20. Juni 2007: Prof. Barabara Witte (Hochschule Bremen)

Vortragstitel

Gehört die Zukunft dem Netz? Politik digital


Lebenslauf

  • geboren am 15. März 1965 in Frankfurt/ M.
  • verheiratet, zwei Kinder
  • 1984 Abitur, St. Ursula-Gymnasium Brühl
  • 1986-93 Studium in den Fächern Französisch, Philosophie und Politikwissenschaft an der Freien Universität
  • ab 1989 freie Mitarbeit innerhalb verschiedener ARD-Anstalten
  • 1995-96 wissenschaftliche Angestellte an der Freien Universität Berlin im Rahmen der Berlinforschung mit dem Forschungsprojekt "Jungendfunk und neue soziale Bewegungen"
  • 1995-97 freie Mitarbeit für den Westdeutschen Rundfunk Köln
  • 1997-2000 feste freie Mitarbeiterin beim Nachrichtensender Inforadio von SFB und ORB
  • 1998-2000 feste freie Mitarbeiterin im SFB-Fernsehen als Reporterin bei der Berliner Abendschau
  • 2001-02 feste freie Mitarbeiterin im SFB-Fernsehen bei der Abendschau und in der Redaktion Politik und Zeitgeschehen als Feature-Autorin
  • seit 2004 Professorin für Rundfunkjournalistik und Onlinekommunikation an der Hochschule Bremen

Zusammenfassung des Vortrags


27. Juni 2007: Inge Mohr (rbb Medienforschung)

Vortragstitel
Die Macht der Einschaltquoten - wie die GfK das Fernsehen beherrscht


Lebenslauf

  • Studium der Deutschen Philologie, Medienwissenschaft, Englischen Philologie und Kunstgeschichte (M.A. 1987) an der Christian-Albrechts-Universität Kiel
  • 1987-88 Leiterin des Sprachlabors und Medienzentrums an der Universität Kiel
  • 1988-1993 Dezernentin für Programmaufsicht und Medienwissenschaft an der Unabhängigen Landesanstalt für das Rundfunkwesen
  • 1994-2003 Leiterin Medienforschung und Medienpolitik beim Sender Freies Berlin
  • seit 2003 Leiterin der Medienforschung (Fernsehen, Digitalisierung) beim rbb


Zusammenfassung des Vortrags


4. Juli 2007: Dr. Martin Lindner (Vorsitzender FDP-Fraktion Abgeordnetenhaus Berlin)

Vortragstitel
Wieviel Freiheit, wieviel Regulierung brauchen die Medien?


Lebenslauf
Geboren am 22. März 1964 in Grünwald (bei München), Abitur, Wehrdienst bei der Luftwaffe (Oberstleutnant d. R.), Lehre zum Industriekaufmann, Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München, 1993 erste juristische Staatsprüfung. Rechtsreferendar am OLG München, 1995 zweite juristische Staatsprüfung. Promotion. Seit 1996 selbstständiger Anwalt in Berlin.
Seit 1998 Mitglied der FDP, seit 2000 Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Dahlem und Mitglied des Landesausschusses, seit 2001 stellvertretender Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Steglitz-Zehlendorf, seit November 2001 Mitglied des Abgeordnetenhauses und stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion, seit Januar 2002 Vorsitzender der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus, seit 2005 Mitglied im Bundesvorstand der FDP. Dr. Lindner ist zudem medienpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Medienkommission und Vorsitzender der AG Medien der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonderenz.

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11. Juli 2007: Claudia Nothelle (Chefredakteurin rbb Fernsehen)

Vortragstitel
"Die Dritten" zwischen Qualität und Quote

Lebenslauf
Claudia Nothelle wurde in Unna/ Westfalen geboren und wuchs in Köln auf. Ihr Studium der Katholischen Theologie und der Germanistik schloss sie 1988 mit dem 1. Staatsexamen ab. 1993 promovierte sie in Pädagogik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz über das Weltbild von Jugendzeitschriften.
Parallel zum Studium absolvierte Nothelle 1984 bis 1986 ihre journalistische Ausbildung als Stipendiatin des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses in München. Sie sammelte zahlreiche praktische Erfahrungen bei regionalen Zeitungen in Köln, Dortmund und Frankfurt/Main sowie im Studio Konstanz des damaligen Südwestfunks und bei der Viola Film in Ottobrunn bei München. Nothelle war seit 1992 im Fernsehen des neu gegründeten Mitteldeutschen Rundfunks tätig – zunächst bis 1995 im Landesfunkhaus Thüringen, danach bis 1997 in der Redaktion Inland u. a. beim politischen Magazin „Fakt“. Von 1998 bis 2002 arbeitete sie in der ARD aktuell-Redaktion in Dresden und Leipzig, war regelmäßig im ARD-Studio Neu Delhi sowie als Reisekorrespondentin in Pakistan und Afghanistan tätig. Von 2003 bis zum 31. Oktober 2006 war Nothelle Korrespondentin des MDR im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Am 1. November 2006 nahm Claudia Nothelle ihre Tätigkeit als Fernseh-Chefredakteurin des rbb auf.

Zusammenfassung des Vortrags

Letzte Aktualisierung 13.10.2015 von pkoch_admin
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