Vom 1. November 2011 bis zum 14. Februar 2012 fand unsere Ringvorlesung "Politik - Ökonomie - Diskurse: Afrikanische Frauen bewegen" statt.
Mit spannenden Referentinnen und interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern war es wieder eine erfolgreiche Vorlesungsreihe.
Hier gibt es das komplette Programm der Ringvorlesung.
Sadly Lilia Labidi could not come to our lecture. That is why we had an interesting discussion panel for the last session of our lecture with Cilja Harders, Nora Lafi, Heba Amr Hussein (all ZMO) and Ulrike Schultz (FU) as moderator.
The signing of the Comprehensive Peace Agreement (CPA) in 2005 marked the end of 22 years of civil war in Southern Sudan between the government and the Sudan People's Liberation Movement (SPLM). Since then, efforts have been made to promote equal citizenship rights, with an emphasis on women's inequality in society and the importance of women's empowerment during peace building efforts....
Ellen Martin is a research officer with the Humanitarian Policy Group (HPG) at ODI, London. Her current research focuses on displacement in urban areas in South Sudan (Yei), Afghanistan (Kabul) and Somalia (Bosasso).
Katarzyna Grabska (Swiss Tropical and Public Health Institute Basel, Switzerland): The practice of everyday feminism: war-time displacement, violence and post-war settlement in southern Sudanese women’s experiences.
31.1. 2012 Amina Mama: African Women in an Age of War: notes from a feminist anti-militarist perspective
The history of militarism in Africa is long and largely written as a history of men and masculinity, that obscures the deeply gendered features that have generated the neglected consequences it has for women and for all aspects of gender relations.
In this lecture, we discussed the repercussions of Anti- female Genital Cutting Campaigns in the African continent, with three women engaged very differently in this field.
Am Anfang der Veranstaltung stellte Frau Prof. Dr. Schultz die Dozentin Dr. Antonie Nord vor. Frau Nord arbeitet für die Heinrich-Böll-Stiftung, war zunächst Leiterin des Afrika Referats der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin und danach Leiterin der Zweigstelle in Kapstadt. Sie betreute zahlreiche Projekte unter anderem auch das Projekt für politische Transformationsprozesse in Afrika.
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Dieses Jahr haben drei Frauen den Friedennobelpreis erhalten: Ellen Johnson Sirleaf und Leymah Gbowee aus Liberia und Tawakkul Karman aus dem Jemen.
Diese Bezeichnung geht auch als ein Anerkennungzeichen der Frauenbewegung im Allgemeinen und in Afrika insbesondere. Seit Menschengedenken sind Frauen als DiplomatInnen, Friedenstifterinnnen, Staatsoberhaupt - und Kämpferinnen auf dem Afrikanischen Kontinent tätig. Nicht zuletzt in Guinea, Liberia und Sierra Leone haben sich Frauenorganisationen wie MARWOPNET, FAS und FEMNET für eine Stimme von Frauen auf Friedensverhandlungen eingesetzt. Bedeutet es, dass es mit der Entwicklung sozialer Netzwerke und anderen Instrumente der Informations- und Kommunikationstechnologie eine spezifische afrikanische Frauenbefreiungsbewegung am Entstehen ist? Oder ist die Hoffnung auf die (Teil-)Verwirklichung aller erdenklichen Utopien mit dem Untergang verschiedenen "-ismen" vergraben worden? Haben neue Wege des Panafrikanismus aus Frauenaugen noch eine Zukunft?
Für ihre Promotion unternahm die Sozialwissenschaftlerin Yasmine Berriane von 2006 bis 2009 ethnographische Feldforschungen zum Alltag von Vereinen in den peripheren Stadtteilen Casablancas. Diese ursprünglichen Arbeiterviertel, werden seit der Einführung der sogenannten Armutskarte nach den Anschlägen von 2006 stark gefördert, vor allem durch finanzielle Unterstützung lokaler Vereine.
Seit den Liberalisierungsunternehmungen durch den neuen König Mohammed XI wird in Marokko versucht die Stellung der Frau zu verbessern. Dies geschieht durch eine massive Mediatisierung von Frauen als politische Entscheidungsträger und dient dem König zum Teil als Imageaufbesserung. In diesem Kontext sind jedoch auch Vereine betroffen, welche bis in die 90er fast ausschließlich männerdominiert sind. Seitdem setzt eine quantitative Veränderung ein, wodurch die Anzahl von Frauen als Entscheidungsträger in Vereinen stark zunimmt.
The lecture opened with comments on why development initiatives in Nigeria must engage with religions if development efforts are to improve people living standards. For religion is for most Nigerians a way of life affecting all their life choices and is not a private endeavour as in the west. The researcher had to answer questions regarding the existence of Women movements in Nigeria, leading them to define women movement.
In an effort to look closely at the informal economy which employs 86% of the Ghanaian labour force, the presentation draws from a study of market women in Kotokoraba, Anafo and Abura markets in Cape coast of the Central region of Ghana. The study stems from the reality that markets in the country are predominantly a women’s affair, employing 80% of working women in Ghana. The presentation highlighted organizational structures and capacities, functional groups, issues of membership, Market controls, welfare capacities, potentials and the elements of formalisation within the market through various associations.
Widad Abdelrahman betrachtet in ihrem Beitrag hauptsächlich zwei Dimensionen, die die Partizipation der Frauen am sudanesischen Arbeitsmarkt stark beeinflussen: den Bildungsgrad und die gesetzliche Lage. Sie betont aber auch, dass dabei sowohl wirtschaftliche, als auch soziale und kulturelle Faktoren von großer Bedeutung sind und dass das ökonomische Empowerment der Frauen in Sudan durch die Verfolgung des Goals 3 der Millennium Development Goals unterstützt wird.
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Den Vortrag über die Entwicklung in Ägypten nach der Revolution hielt Dr. Hoda Salah. Salah ist eine deutsch-ägyptische Politikwissenschaftlerin und Privatdozentin am OSI.
Sie widmet sich in Forschung und Lehre hauptsächlich der Geschlechterforschung und dem Feminismus im islamischen und europäischen Kontext.