Rückblick

Rückblick

Prof. Uche begann seinen Vortrag mit einem Abriss über die historische Entwicklung der Afrika-China-Beziehungen, von ihrem Beginn nach der chinesischen Revolution (1950) bis zu dem regen Austausch von Gütern heute.
Die derzeitigen Handelsbeziehungen seien dadurch gekennzeichnet,  dass Afrika fast ausschließlich Rohmaterialen nach China exportiere, vor allem Öl, während China Industrieprodukte nach Afrika liefere.
Somit würde Afrikas Industrie durch den Handel mit China eher geschwächt als gestärkt.

Ausgehend von der Frage inwieweit das Verhältnis von China und Afrika mit der Beziehung des "Westens" zu Afrika vergleichbar sei, argumentierte Uche, dass er keine prinzipiellen Unterschiede feststellen könne. Die internationalen Beziehungen würden immer ausschliesslich durch realpolitische, nationale Interessen bestimmt, und somit sei der oft diskutierte Aspekt, dass China, im Gegensatz zu Europa und den USA, keine politischen Bedingungen an wirtschaftliche Investitionen knüpfe, überbewertet. Wenn Europa die Durchsetzung demokratischer Strukturen fordere, sei dies nur Teil seiner Strategie eigene Interessen durchzusetzen.

Seine realpolitische Auffassung führt Uche zu der These, dass die Entwicklung Afrikas nur von innen heraus erfolgen könne, da Entwicklungszusammenarbeit nie auf gemeinsamen Zielen basiere.


Prof. Dr. Uche




Prof. Dr. Uche und Stefanie Hirsbrunner



Johannes Kurt und Stefanie Hirsbrunner



Stimmen aus dem Publikum


Letzte Aktualisierung 03.12.2008 von rfsp
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