Stefanie Hirsbrunner, Beauftragte für den Förderbereich Afrika, gab zunächst eine kurze Einführung in das Konzept der Ringvorlesung und in die Entwicklungsproblematik Afrikas.
In der sich anschließenden Diskussion zeigten sich schnell die unterschiedlichen Standpunkte der Gäste. Mair und Tatah betonten die wirtschaftlichen Potentiale Afrikas und die Notwendigkeit von Direktinvestionen anstelle von Geldern für Entwicklungshilfe. Tatah ergänzte, dass sie keine Volkswirtschaft kenne, die aus Entwicklungshilfe erwachsen sei. Gasana und Dilger forderten eine Rückbesinnung auf den einzelnen Menschen, da das Individuum als Bestandteil der Gesellschaft letzlich bestimme, wie sich diese entwickele.
Die breite Diskussion bot einen Einstieg in das Thema "Entwicklung in Afrika - Fortschritt oder Rückschritt?", dessen verschiedene Aspekte in den folgenden Vorlesungen nun vertieft werden sollten.