Sprache war von Anfang an ein wichtiges Medium, um die kolonialen Erfindungen festzuschreiben, Kolonialismus zu legitimieren und weiße Mythen zu vermitteln. Afrika wurde lange als das homogene und unterlegene 'Andere' betrachtet und bedürfe daher der "Zivilisierung" durch Europa. Dieser Ansatz schlägt sich in der kolonialen Benennungspraxis nieder, der in einem Machtraum weißer Hegemonie erfolgte, und der bis heute das Sprechen über Afrika nachhaltig prägt. Diesem Zusammenhang ging Dr. Susan Arndt in ihrem Vortrag nach.