Arndt

Dr. Susan Arndt

Dr. Susan Arndt
Geboren 1967 in Magdeburg. Studium der Anglistik und Germanistik an der Humboldt-Universität Berlin (Diplom) und Afrika-Literaturwissenschaft an der School of Oriental and African Studies, London University (M.A.). 1997 promovierte sie über Literaturen in Nigeria an der HU Berlin. 1997 bis 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Literaturforschung Berlin im Projekt "Afrika <-> Europa" und Dozentin im Bereich der Sprachwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt/ Main.


Dr. Susan Arndt referierte im Rahmen der Ringvorlesung zu dem Thema: "Afrika und die deutsche Sprache".





Sprache war von Anfang an ein wichtiges Medium, um die kolonialen Erfindungen festzuschreiben, Kolonialismus zu legitimieren und weiße Mythen zu vermitteln. Afrika wurde lange als das homogene und unterlegene 'Andere' betrachtet und bedürfe daher der "Zivilisierung" durch Europa. Dieser Ansatz schlägt sich in der kolonialen Benennungspraxis nieder, der in einem Machtraum weißer Hegemonie erfolgte, und der bis heute das Sprechen über Afrika nachhaltig prägt. Diesem Zusammenhang ging Dr. Susan Arndt in ihrem Vortrag nach.

Letzte Aktualisierung 19.07.2007 von rfsp

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