Matthias Kleinert berichtete in seinem Vortrag sowohl von persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen, erläuterte aber auch seine Grundphilosophie politischen und wirtschaftlichen Handelns. Seine Richtlinie: Antipathie vermeiden, Sympathie gewinnen, Empathie entwickeln. Ein Unternehmen wie beispielsweise DaimlerChrysler, BMW oder Siemens könne, mit Blick auf viele Teile Afrikas, wo Menschen in einer Situation lebten, in der Hunger, Krankheit und Katastrophen ihr Leben ausfüllten, nicht nur danach trachten profitabel zu sein. Vielmehr wachse aus der Profitabilität eine soziale Verpflichtung, die lautet: Ich muss die Verantwortung wahrnehmen gegenüber anderen, die nicht in der Lage sind, sich selber auf die Beine zu helfen. Große Teile der Wirtschaft hätten diese Verantwortung bereits übernommen. Jedoch sei es wichtig, in kleinen und konkreten Schritten mit der jungen Generation die Dinge anzupacken. Kleinert untermauerte seine Forderung nicht nur zu reden, sondern zu handeln mit einem Zitat von Nelson Mandela: "Ich habe keine Rachegefühle gegenüber denjenigen, die mich ins Gefängnis geworfen haben. Ich habe nur eine einzige Zielsetzung: Meinem Volk in der Zunkunft zu dienen und diesem Volk die Chance zu geben, sich zu entwickeln.".