Dozentin: Salua Nour
(4SWS); Fr. 12.00 -16.00; Ihnestr. 22, 22/UG 1 (Seminarraum)
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Die Weltbank, IBRD, und die Schwester-Organisationen, IDA und IFC, geben in Afrika für die Entwicklungspolitik der "Gebergemeinschaft" den Ton an. Die von der Weltbank initiierten "Poverty Reduction Strategy Papers" bilden heute in vielen afrikanischen Ländern die Grundlage der Entwicklungszusammenarbeit mit bi- und multilateralen Gebern. Weltbank- und IDA-Kredite sowie Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen der IFC bestimmen durch ihr quantitatives Übergewicht, ihre strategische Positionierung und die daran geknüpften Bedingungen, an deren Erfüllung das Wohlverhalten eines Landes gemessen wird, die entwicklungspolitische Marschrichtung der meisten afrikanischen Länder. In diesem HS wird der entwicklungspolitische Ansatz der Weltbankgruppe einer methodologischen Auseinandersetzung am Beispiel ausgewählter afrikanischer Länder unterzogen. Die Auseinandersetzung geht von der Frage aus, ob die aufgrund dieses Ansatzes formulierten Armutsminderungsstrategien im Sinne der Beachtung kausaler Zusammenhänge erstellt werden und daher hinsichtlich ihrer praktischen Auswirkungen das Kriterium der Relevanz erfüllen.